22.09. - 24.09.2022

Fortbildung: Qualifizierung zur Präventionsfachkraft

Kursnummer: 2209 PrävFK.rw (Bitte bei Anmeldung angeben)

Qualifizierung zur „Präventionsfachkraft“
Dreitägige Präsenzveranstaltung mit Zertifikat (plus einem digitalem Basistag).

Verwaltung und Seminarorganisation
Michaela Müller
E-Mail: michaela.mueller@piag-b.com
Ruf: 0 28 55 – 16 80 114

Inhalte

Innerbetriebliche, sexualisierte Gewalt wird zunehmend ein Thema in der Öffentlichkeit. Betriebe, die mit und für anvertraute Menschen arbeiten, werden in Zukunft nicht mehr ohne entsprechende Schutzmaßnahmen und Konzepte bestehen können. Kunden, Anvertraute sowie die Auftraggeber der Dienste im Sinne der aufsichtführenden Behörden und Förderer fragen mehr und mehr nach professionellen Konzepten zum Gewaltschutz im Betrieb. Auch die Berufsgenossenschaften legen Wert auf Maßnahmen, die Gewaltprozesse und sexualisierter Gewalt reduzieren.

FJ-Prävention sorgt mit dieser Qualifikation für alle Träger im Feld der Arbeit mit anvertrauten Menschen mit der Ausbildung einer Fachkraft, die über Kenntnisse zu (sexualisierter) Gewalt und der spezifischen Dynamik verfügt, Kompetenzen und Handlungsfähigkeit für Präventionsmaßnahmen sowie Vorgehensweisen bei Vorfällen erlangt. Die Teilnehmenden erhalten grundlegendes Wissen über (sexualisierte) Gewalt, Täterstrategien, Dynamiken, den Umgang mit Betroffenen und vielem mehr.

Die Präventionsfachkraft ist im Betrieb idealerweise die Funktion, die innerbetrieblich Präventionsmaßnahmen koordiniert, begleitet und berät. Sie sorgt für eine fachlich fundierte Herangehensweise des Trägers an mögliche Schutzmaßnahmen und kennt das Modell eines institutionellen Schutzkonzeptes. Sie sorgt mit dafür, dass der Betrieb sich zu diesem Thema professionalisiert und fachlich professionelles Verhalten im Umgang mit Mitarbeitern und Anvertrauten definiert.

Die Qualifizierungsmaßnahme „Präventionsfachkraft“ stärkt die Fachkompetenz und die Handlungsfähigkeit der vom Träger gewünschten Präventionsfachkraft zur Prävention von (sexualisierter) Gewalt gegenüber schutz- oder hilfebedürftigen Erwachsenen in Diensten und Einrichtungen mit schutz- oder hilfebedürftigen Menschen.

Innerbetriebliche Gewaltprävention ist ein Baustein des Qualitätsmanagements und ein Qualitätsmerkmal, an dem sich Mitarbeiter und die Menschen orientieren können, die Ihre Betreuungs-, Pflege oder Hilfeleistung in Anspruch nehmen.

Es handelt sich um eine kombinierte Qualifizierungsmaßnahme. Sie beinhaltet eine Präventionsschulung, in der Grundlagen zu (sexualisierter) Gewalt und der Prävention vermittelt werden. Gleichzeitig werden in der Schulung die notwendigen Kompetenzen für innerbetriebliche Professionalisierungsprozesse vermittelt, die der Betrieb benötigt, um ein fachlich fundiertes Maßnahmenpaket zur Prävention zu erstellen. Dies sind

Zielgruppe

Mitarbeitende, die in ihrer Einrichtung die Aufgabe der Umsetzung von Präventionsmaßnahmen vor innerbetrieblicher (sexualsierter) Gewalt umsetzen sollen. Auch Leitungen oder Führungskräfte können die Aufgabe der Präventionsfachkraft erfüllen. Sinnvoll ist eine pädagogische, psychologische oder beraterische Ausbildung oder Zusatzqualifikation. Bzw. entsprechende Erfahrungen in innerbetrieblicher Koordination von Entwicklungsprozessen oder angemessene Qualifikation für die Arbeitsfelder Behindertenhilfe, Krankenhilfe oder Altenhilfe, die die Umsetzung der Aufgaben als Präventionsfachkraft ermöglicht. Die Teilnahme für Personen, die sich als freiberufliche Fachkraft zur Gewaltprävention ausbilden lassen wollen, ist selbstverständlich auch möglich.

Termin

Der Kurs findet an drei Tagen + einem digitalem Basistag statt.

22.09.2022 bis 24.09.2022
Do.-Sa., jeweils 9:00-16:30 Uhr

Der digitale Basistag (2209 PrävFK.db) findet am Mo. 09.05.2022 9.30 Uhr – 14.30 Uhr statt. Die Anmeldung erfolgt separat über piag-B.

Anmeldeinformationen & Teilnahmebedingungen

Die Anmeldung zum Kurs erfolgt über folgenden Link:

https://www.piag-b.com/index.php/kontakt/anmeldung
oder über das Formular: Anmeldeformular

Kursnummer: 2209 PrävFK.rw (Bitte bei Anmeldung angeben)

Beachten Sie bitte, dass Sie sich bei Fragen direkt an folgenden Ansprechpartnerin wenden:

Michaela Müller
E-Mail: michaela.mueller@piag-b.com
Ruf: 0 28 55 – 16 80 114

Hinweis: Zur Teilnahme an dieser Präsenzveranstaltung ist zuvor die Teilnahme an einer eintägigen Online-Veranstaltung (Digitaler Basistag) erforderlich.

Anmelde- und Teilnahmebedingungen

Diese Anmeldung gilt als verbindlich. Mit dem Eingang dieser Anmeldung beim Veranstalter beginnt die Rücktrittsfrist von zwei Wochen. Nach dem Erhalt dieser Anmeldung und einem Abgleich mit etwaigen Teilnahmevoraussetzungen erhält die anmeldende Einrichtung oder – wenn keine anmeldende Einrichtung vorhanden ist – der angemeldete Teilnehmer eine schriftliche Bestätigung. Die Voraussetzungen zur Teilnahme sind der jeweiligen Ausschreibung zu entnehmen.

Der anmeldende Betrieb oder der angemeldete Teilnehmer erhält vier Wochen vor Beginn der Veranstaltung eine schriftliche Information zum Stattfinden der Veranstaltung.  Hierzu ist das Erreichen einer Mindestzahl der Teilnehmer erforderlich. Wird die Veranstaltung mangels Teilnehmer abgesagt, so werden bereits gezahlte Teilnahmekosten zurückgezahlt. Bei einer Überschreitung der Höchstzahl der Teilnehmer wird die Reihenfolge des Anmeldeeingangs berücksichtigt.

Das Ausbildungsziel ist nur bei Fehlzeiten unter 25% der Gesamtstundenzahl erreicht. Eine Wiederholung der Ausfallzeiten in einer späteren Veranstaltung ist möglich. Für eine Umbuchung wird eine Kostenpauschale i. H. v. 75,-€ berechnet.

Diese Schulungsveranstaltung befähigt und berechtigt den Teilnehmer zur Durchführung von Beratungen und Schulungen im eigenen Betrieb. Eine Zertifizierung am Ende der Veranstaltung durch den Veranstalter bescheinigt diese Berechtigung. Eine gewerbliche Ausübung mit Benutzung der erhaltenen Materialien bedarf einer Zustimmung des Veranstalters.

Teilnahmekosten

Die Kosten für die Teilnahme an der Veranstaltung sind der Ausschreibung zu entnehmen und in dieser Anmeldung einzutragen. Hierüber ergeht eine separate Rechnung von piag-G, welche ca. vier Wochen vor Veranstaltungsbeginn zugesandt wird. In den Teilnahmekosten sind sämtliche Honorare (auch für Fremddozenten), umfangreiches Kursmaterial, Seminar- und Mittagsverpflegung enthalten. Reisekosten sowie etwaige Übernachtungskosten sind nicht enthalten. Die angegebenen Beträge verstehen sich als Nettopreise, die gesetzliche Mehrwertsteuer ist hinzuzurechnen.

Unter gewissen Voraussetzungen werden Ausbildungsveranstaltungen (Ausbildung zum Deeskalationstrainer) bezuschusst. Mitarbeiter von piag-B beraten hierzu den Unternehmer und den Teilnehmer.

Bei einer Kündigung nach der Rücktrittsfrist wird ein Ausfallentgelt i. H. v. 50% der Teilnahmekosten berechnet. Bei einer Kündigung von weniger als 15 Tagen sowie bei Nichtteilnahme an der Veranstaltung – auch teilweise – wird das gesamte Teilnahmeentgelt berechnet. Die Möglichkeit eines Teilnehmerwechsels besteht bis 2 Wochen vor Veranstaltungsbeginn.

Im Falle einer Bezuschussung/Förderung durch die gesetzliche Unfallversicherung ist die Angabe der Mitgliedsnummer erforderlich. Folglich werden dann die Teilnahmekosten abzüglich des Bezuschussungsbetrages in Rechnung gestellt. Im Falle eines Abbruchs der Ausbildungsveranstaltung sind Bezuschussungen an den Träger der gesetzlichen Unfallversicherung zurück zu zahlen.

Individuelle Zahlungswünsche (bspw. wegen einer Budgetierung) sind mit dem Veranstalter abzusprechen.

Dozenten

Michael Jung-Lübke

Michael Jung-Lübke

Selbstständiger Fachberater für Deeskalation und Selbstbehauptung,
zertifizierter Mediator,
Präventionsfachkraft sowie Schulungsreferent
zur Prävention sexualisierter Gewalt

Veranstaltungsort

Niederrheinische Akademie für medizinische Fort- und Weiterbildung UG (haftungsbeschränkt)

Duisburger Straße 168
46535 Dinslaken

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